10.05.2017 - 10.05.2017

Stories from the Edge

KünstlerInnengespräch und Katalogpräsentation

Ryts Monet, Nayari Castillo, Kate Howlett-Jones: STORIES FROM THE EDGE
präsentiert von Katrin Bucher, Kuratorin Kunsthaus Graz

Stories from the Edge is an itinerant and participatory art project. Its aim was to analyze the layers of (hyper-)identity produced by mass tourism in the region of the northern Adriatic coast. Based on a pop up osmiza, a mobile art space, the participating artists from Austria, Croatia, Slovenia and Italy did a research tour on hyperidentity, traveling concepts and knowledge transfer. They produced „postal cards“ (images, texts, videos and other artifacts) and sent them back to Graz to reverse the flow of information.


Kuratorinnenteam: Nayari Castillo, Kate Howlett-Jones, Francesca Lazzarini

Teilnehmende KünstlerInnen:
Polonca Lovsin, Ryts Monet, Renata Poljak, Nika Rukavina, Pila Rusjan,
Alessandro Sambini, Martina Sartori.

Im Rahmen des Calls Spuren der Freundschaft von Kulturressort Land Steiermark

Katalogpräsentation und KünstlerInnengespräch

Mittwoch, 10.05.2017
19.00 Uhr

STORIES FROM THE EDGE

Ryts Monet
Nayari Castillo
Kate Howlett-Jones


präsentiert von Katrin Bucher
Kuratorin Kunsthaus Graz


Akademie Graz
Neutorgasse 42
8010 Graz
www.akademie-graz.at

unterstützt von:
Nachlese
2011
Ausstellung
COLLABORATIVE NETWORKS:
GRAZ – BERLIN RETOUR

COLLABORATIVE NETWORKS: GRAZ – BERLIN RETOUR

MAX FREY, ANGELIKA LODERER, ERWIN POLANC,
VALENTIN RUHRY, MAX SCHAFFER, ANITA WITEK

 

Kunstwerke müssen im beschleunigten Markt der Ratings »fotogen« sein, denn die Dominanz des Visuellen in der Gegenwartskultur hat sich durch die Etablierung neuer Medien bedeutend verstärkt. Abbildungen von Kunstwerken werden in den verschiedensten digitalen Netzwerken in die Ökonomie der Aufmerksamkeit eingespeist. Damit wird die Wirkung auf dem Bildschirm zu einem zentralen Kriterium im Ranking des Kunstmarkts. Dem entgegengesetzt ist das Arbeiten in künstlerischen Netzwerken, die Zentren und Peripherien miteinander verbinden.

Die Ausstellung zeigt Positionen von sechs Künstlerinnen und Künstlern entlang der Achse von Graz, Wien und Berlin, die Visualität auf ihre Weise zum Thema machen.

Nach Berlin wird die Ausstellung am 22. April 2016 im Forum Stadtpark in Graz eröffnet.

Eine Ausstellung in Zusammenarbeit von Akademie Graz, LICHTUNGEN und dem Österreichischen Kulturforum Berlin.

ÜBERLEBENSRÄUME
AUSSTELLUNG IN BUKAREST

Ausstellung von Lidija Mirkovic (DE/RS), Marina Rosselle (FR) und Tudor Bratu (RO/NL).

Die „Authentizität“ und Exotik informeller Siedlungen fasziniert die Wohlstandgesellschaft ebenso, wie sie sich davon bedroht fühlt. Einerseits stehen Slums für die „Unzivilisiertheit der Anderen“, andererseits ist das direkte Erleben von Slums bereits touristisches Programm. Informelle Siedlungen sind aber weder ein bunter Abenteuerspielplatz noch ein archaischer, gesetzesfreier Raum – wir wissen, dass die Freiheit der Armut keine ist.
„Überlebensräume“ ist eine künstlerisch-dokumentarische Recherche über die informellen Siedlungen in Serbien, Rumänien, aber auch in Österreich. Mit Hilfe von weggeworfenem Material wird hier ein Überleben in einer feindlichen Welt organisiert. Dieses eindrucksvolle Sich-Einrichten trotz allem zeugt von dem Bedürfnis nach der selbstbestimmten Gestaltung aller Lebensverhältnisse. Wie diese Überlebensräume beschaffen sind und wie sie funktionieren, ist Thema der Ausstellung.

ABGRUND
Neueröffnung der Akademie Graz

ABGRUND – was für ein schillerndes Wort! Man ist abgestoßen, will nicht hinunter ins Dunkle, Anarchische; man ist angezogen, spürt die Lockung des Unbekannten. Es ist ein Bild für die gegenwärtige Gratwanderung entlang zahlreicher Katastrophen. Vielleicht aber steckt darin auch das Potential einer neuen Utopie.

Kulturarbeit ist vielfach ein Arbeiten am Abgrund. Zum einen im Auftrag, genau hinzusehen und Abgründiges, wo es sich auftut, zur Sprache zu bringen. Zum anderen führen die Arbeitsbedingungen im Kulturbereich, infolge steter Kürzungen, viele Kulturinitiativen und Kunstschaffende an den Rand des Machbaren. Der Neustart der Akademie Graz, zum 30jährigen Bestehen, ist daher einer angesichts des Abgrunds: Ein Insistieren auf der Zusammengehörigkeit von Kultur und Bildung, ein Hervorheben des Werts von Zusammenarbeit, über alle Grenzen hinweg.


Der Neustart der Akademie Graz, zum 30järigen Bestehen, ist daher einer angesichts des Abgrunds: Ein Insistieren auf der Zusammengehörigkeit von Kultur und Bildung, ein Hervorheben des Werts von Zusammenarbeit, über alle Grenzen hinweg.


Eine Ausstellung visueller Poesie von
.aufzeichnensysteme, Anatol Knotek, Zuzana Husárová, Claudia Klučarić, Sabine Maier, Jörg Piringer, Sophie Reyer, Günter Vallaster, Andrea Zámbori, Jörg Zemmler

Kurator: Günter Vallaster

 

UTOPIE ABRUND, Vortrag von Peter Strasser

JEDER MENSCH IST EIN A++, Lesung von Georg Petz

 

Titelbild: Claudia Klučarić

 

 

Akademie Graz
Neutorgasse 42, 8010 Graz
STADTPLAN

 

Tel: (0043) 0316 83 79 85 - 0
office@akademie-graz.at
www.akademie-graz.at