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12.03.2020 - 12.03.2020, KUNST VOR ORT
DO IT IN THE DARK
Ausstellung Anita Witek

DO IT IN THE DARK stellt die Frage nach der Gestaltungskraft dessen, was im Dunkeln bleibt. 

26.02.2020 - 26.02.2020, AUSSTELLUNGEN
Barricading the Ice Sheets
Screening Programme

Begleitendes Screening Programme zur gleichnamigen Konferenz
in der Camera Austria, Lendkai 1, 8020 Graz.

Fr., 28.2.2020, 17.00 - ca. 20.00 Uhr
Sa., 29.02.2020, 14.00 - ca. 19.00 Uhr

Info: research@ressler.at

Screening / Premiere: 28.02.2020, ca. 20.00 Uhr
Oliver Ressler: Everything’s coming together while everything’s falling apart:
Venice Climate Camp, 21 min, 2019

https://camera-austria.at/veranstaltungen/konferenzoliver-ressler-barricading-the-ice-sheets/

 

In der Akademie Graz wird parallel zur Konferenz »Barricading the Ice Sheets« in der Camera Austria die Ausstellung mit Filmen zu Klimaaktivismus gezeigt, die die Teilnehmer*innen der Konferenz ausgewählt haben.

Laboratory of Insurrectionary Imagination, Notre Flammes Des Landes: The Illegal Lighthouse Against an Airport and Its World, 16 min, Frankreich, 2018
Ausgewählt von John Jordan (GB)

Tiago de Aragão, Entre Parentes, 27min, Brasilien, 2018
Ausgewählt von Daiara Tukano (BR)

The Natural History Museum, Kwel Hoy – Totem Pole Journey Exhibition at The Carnegie Museum Of Natural History, 3:56 min, USA, 2018
Ausgewählt von Steve Lyons (US)

Nwafili Emmy, Black Tide, 4:09 min, Nigeria, 2019
Ausgewählt von Nnimmo Bassey (NG)

Claus Mikosch, Change is happening, COP 25, 7:32 min, Spanien, 2019
Ausgewählt von Marta Moreno Muñoz (ES)

Dan Lin, RISE: From one island to another, 6:31min, 2018
Selected by Aka Niviana (GL)

»Barricading the Ice Sheets« ist ein Projekt von Oliver Ressler und wird mit Unterstützung des Österreichischen Wissenschaftsfonds (FWF: AR 526) realisiert. Die Ergebnisse werden im Herbst 2021 in eine Ausstellung bei Camera Austria münden.

© Nwafili Emmy, Black Tide, Filmstill, Nigeria 2019

22.01.2020 - 22.01.2020, AUSSTELLUNGEN
TARANEH KHALEGHI
Unendliches Rauschen - Ausstellung

Taraneh Khaleghi ist Stipendiatin der Akademie Graz in Kooperation mit der Meisterschule für Kunst und Gestaltung der HTBLVA Ortweinschule Graz.

In ihrer Arbeit macht Taraneh Khaleghi die weiße Wandfläche zum unspezifischen Möglichkeitsraum. Im weißen Rauschen, in dem alles und nichts zugleich enthalten ist, lässt sie Fragmente von Existenzen hervorblitzen, wie die unzähligen täglichen Begegnungen, die jeder von uns macht, wenn er durch die Stadt geht. Es sind kleine, feine, realistische Bilder von verschiedenen Menschen in unterschiedlichen Positionen, die man im Alltag so einnimmt, etwa um etwas genauer zu betrachten.

Was ist der Raum? Das ist eine banale, aber keine einfache Frage. Der Raum ist der Behälter, in dem wir herumgehen. Laut neuesten physikalischen Modellen besteht die Welt vor allem aus Information, und der Rest – Energie, Materie – seien Oberflächenphänomene. Das, was wir in Raumdimension wahrnehmen, wäre also tatsächlich nur Information auf einer zweidimensionalen Oberfläche. Diese unglaubliche Sensation bildet die Arbeit von Taraneh Khaleghi ziemlich gut ab – das aktuelle kosmische Hologramm scheint nicht so viel anders als das antike Höhlengleichnis. Jedenfalls ist die Spannweite zwischen lapidarer Momenthaftigkeit und metaphorischer Breite ist ein sehr ansprechender Aspekt dieser Arbeit. Da fallen Fläche und Raum in eins, Dauer und Moment ebenso. Was ist Existenz ohne jeden gesellschaftlichen Zusammenhang? Ein maximal unangenehmes Whiteout, dieser Verlust aller Bezugspunkte.

 

 

10.01.2020, LITERATURWETTBEWERB
Literaturpreisverleihung
Emil-Breisach-Literaturpreis 2019

Feierliche Preisverleihung des EMIL-BREISACH-LITERATUR-PREISES 2019 der AKADEMIE GRAZ zum Thema KURZPROSA und Lesung der PreisträgerInnen-Texte.

Jury:
Georg Petz, Autor
Claudia Romeder, Residenz Verlag
Andrea Stift-Laube, Literaturzeitschrift LICHTUNGEN


1. Preis € 3.700,- Bundeskanzleramt, Sektion II Kunst und Kultur
CONSTANTIN SCHWAB: „So schöne Züge“

2. Preis € 1.000,- Energie Steiermark AG
ALEXANDRA KOCH: „vattern muttern künd ziehen sie diese splitter vorsichtig"

3. Preis €    800,- Energie Steiermark AG
MARTIN PEICHL: „Der Kessler-Effekt“

Die Gewinnertexte werden 2020 in der Literaturzeitschrift LICHTUNGEN publiziert.

27.11.2019 - 27.11.2019, AUSSTELLUNGEN
ALT WERDEN
Portraits von Menschen mit Behinderungen

Alt werden ist das Privileg des 21. Jahrhunderts. Die Lebenserwartung nimmt stetig zu, und damit auch die guten Jahre im Alter. Da geht es auch darum, was wir vom Leben erwarten. Das ist vor allem: nicht einsam sein, in vertrauter Umgebung leben, gesund bleiben, über gesellschaftliche Teilhabe verfügen.
Das gilt auch für Menschen mit Behinderungen. Unzählige wurden vor 1945 Opfer der nationalsozia- listischen Euthanasie. Die nach 1945 geborene Generation wird nun alt. Es ist Zeit, gemeinsam über Lebensqualität im Alter nachzudenken.

Christopher Mavrič hat in Einrichtungen der Lebenshilfe in der Steiermark ältere Menschen mit Behinderungen portraitiert. Der Autor Stefan Schlögl gibt Einblicke in ihre Lebensgeschichten. Parallel zur Ausstellung gibt es im Verlag Bibliothek der Provinz das Buch „Weil es mich gibt“ von Stefan Schlögl und Christopher Mavrič.

In der Ausstellung werden Bilder von Menschen mit intellektuellen Behinderungen gezeigt, die im Rahmen des Buches entstanden sid.

SchülerInnen des Kreativzweigs des BORG Murau haben dazu Porträts in "Fingerprint-Technik" gestaltet.

 

22.11.2019, UNRUHE BEWAHREN
KURT M. KOTRSCHAL: SIND WIR MENSCHEN NOCH ZU RETTEN?
Gefahren und Chancen unserer Natur - Herbstvorlesung

„Menschliches Verhalten treibt die Biosphäre in ihr heutiges Multitrauma. Obwohl Menschen sich vor allem durch ihr rationales Potential von anderen Arten unterscheiden, ist ihr Alltagsverhalten regelhaft von irrationalen Entscheidungen geprägt. Was sind die evolutionär grundgelegten Universalien menschlichen Verhaltens? Und welcher Handlungsspielraum bleibt uns?

Angesichts unserer globalen Überlebensprobleme braucht es mannigfache und teils radikale Verhaltensänderungen auf individueller und auf gesellschaftlicher Ebene. Und vor allem braucht es eine realistische Sicht auf die menschliche Natur. Nie zuvor war es wichtiger zu erkennen, wer wir eigentlich sind.“ (Kurt M. Kotrschal)

21.11.2019 - 21.11.2019, UNRUHE BEWAHREN
KURT M. KOTRSCHAL: SIND WIR MENSCHEN NOCH ZU RETTEN?
Gefahren und Chancen unserer Natur - Herbstvorlesung

 

„Menschliches Verhalten treibt die Biosphäre in ihr heutiges Multitrauma. Obwohl Menschen sich vor allem durch ihr rationales Potential von anderen Arten unterscheiden, ist ihr Alltagsverhalten regelhaft von irrationalen Entscheidungen geprägt. Was sind die evolutionär grundgelegten Universalien menschlichen Verhaltens? Und welcher Handlungsspielraum bleibt uns?

Angesichts unserer globalen Überlebensprobleme braucht es mannigfache und teils radikale Verhaltensänderungen auf individueller und auf gesellschaftlicher Ebene. Und vor allem braucht es eine realistische Sicht auf die menschliche Natur. Nie zuvor war es wichtiger zu erkennen, wer wir eigentlich sind.“ (Kurt M. Kotrschal)
 

07.11.2019 - 07.11.2019, ARM & REICH
ARM IN ÖSTERREICH
Ausstellung

Armut, das heißt ein Leben, mit dem niemand tauschen will. Arm sein heißt, nicht mehr selbstbestimmt entscheiden zu können. Arm sein heißt, dass Krisen nicht mehr bewältigbar sind. Armut macht über die Maßen verwundbar. Armut beinhaltet aber auch das unbändige Ringen der Betroffenen um Unabhängigkeit und Lebensfreude.

Die Ausstellung zeigt, was Armut in Alltag bedeutet, insbesondere für junge und alte Menschen. Und sie gibt einen Einblick in die Geschichte der Armut.

05.11.2019 - 05.11.2019, ALT WERDEN
ALT WERDEN
PORTRAITS VON MENSCHEN MIT BEHINDERUNG

Alt werden ist das Privileg des 21. Jahrhunderts. Die Lebenserwartung nimmt stetig zu, und damit auch die guten Jahre im Alter. Da geht es auch darum, was wir vom Leben erwarten. Das ist vor allem: nicht einsam sein, in vertrauter Umgebung leben, gesund bleiben, über gesellschaftliche Teilhabe verfügen.
Das gilt auch für Menschen mit Behinderungen. Unzählige wurden vor 1945 Opfer der nationalsozia- listischen Euthanasie. Die nach 1945 geborene Generation wird nun alt. Es ist Zeit, gemeinsam über Lebensqualität im Alter nachzudenken.
Christopher Mavrič hat in Einrichtungen der Lebenshilfe in der Steiermark ältere Menschen mit Behinderungen portraitiert. Der Autor Stefan Schlögl gibt Einblicke in ihre Lebensgeschichten. Parallel zur Ausstellung gibt es im Verlag Bibliothek der Provinz das Buch „Weil es mich gibt“ von Stefan Schlögl und Christopher Mavrič.


Die Ausstellung zeigt eine Auswahl dieser Portraits in Text und Bild.
Ausstellungsdauer: 05. 11. 2019 - 22.11.2019 (montags bis freitags, während der Amtsstunden)
Eine Zusammenarbeit von Akademie Graz, GrazMuseum, Lebenshilfe Graz und Umgebung sowie Voitsberg.

Ausstellungsdesign: Nina Bammer


www.lnw.at

 

11.10.2019, ZUGABE
ZUGABE zu - Das Leben des Vernon Subutex
von Univ.-Prof. Dr. Siegfried Meryn


ZUGABE zu „Das Leben des Vernon Subutex“ nach dem Roman von Virginie Despentes

Zur XXIII. Ausgabe der ZUGABE begrüßen die Akademie Graz und das Schauspielhaus am 11. Oktober um 18.00 Uhr Univ. Prof. Dr. Siegfried Meryn.

Der Facharzt für Innere Medizin ist nicht nur Mitglied der Bioethikkommission beim Bundeskanzleramt und Vorsitzender des ORF-Gesundheitsbeirates, er hat auch CAPE 10 begründet. Im 10. Wiener Gemeindebezirk entsteht ein visionäres Sozialprojekt, das sich zum Ziel gesetzt hat, einen Ort für Partizipation, Inklusion und Migration zu schaffen, ein Vorbild für gesellschaftliches Zusammenleben.

Bei der Zugabe diskutieren Dr.in Astrid Kury, Präsidentin der Akademie Graz, und Schauspielhaus-Chefdramaturgin Karla Mäder mit Prof. Meryn über soziale Verantwortung und persönliches Engagement, über neue Zugänge zur Armutsbekämpfung und zum Zusammenleben im heutigen Stadtraum.

 

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