@ Christian Eisenberger
22.01.2026 19.00 Uhr

OB ER IHR DIE SCHUND EHR IRR TISCH
Christian Eisenberger

Einladung

“Januar 2026”
9975-17367-43964*

Ausstellung
Dauer: 23.01. – 27.02.2025
Öffnungszeiten: Mo – Do, 10.00 – 17.00 Uhr / Fr, 10.00 – 14.00 Uhr

*Anzahl meiner Pappfiguren/meine Lebenslage am Tag der Eröffnung/meine gezählten A4-Skizzen
“Die zu s/w-ehenden Fotoarbeiten entstanden alle im Januar 2026.
Bei den täglichen Inspektionen zu diesen wurden von mir oder den lokalen natürlichen Zuständen Änderungen vorgenommen.
Es ist das spannende, wie sich Dinge verändern und Überraschungen mit sich bringen. Manchmal zur Freude meiner „Vorstellung“, aber einige Male auch zum „Ärgernis“ meiner Erwartung. Im Lauf der Erfahrung erkannte ich aber, dass die „geärgerten“ Werke zu den besseren zählten.
Sie wiesen eine höhere Selbstständigkeit auf und sind in Verantwortlichkeit erwachsen.
Nach kilometerlangen Streifzügen zu einem Ort zu gelangen an dem sich plötzlich der Raum, die Idee, die Zeit in einer Art vereint, wie man es vielleicht noch aus der Kindheit kennt, das sind die Momente von denen diese dokumentarischen Bilder erzählen.” Christian Eisenberger

 

Christian Eisenberger entzieht sich konsequent den Zuordnungen von Kunstgeschichte und Kunstmarkt und reizt künstlerische Medien weit über ihre Grenzen hinaus aus. Seine Arbeiten, vielfach temporäre Interventionen im urbanen öffentlichen Raum oder in entlegenen Landschaften, stellen existenzielle Fragen insbesondere zur Klimakrise. In seinen Interventionen im Wald, an Gewässern oder im Gebirge legt er Naturelementen eine Aussage „in den Mund“, indem er Blätter, Zapfen, Steine, Pilze, Eisstücke… als düstere Comics oder Memes arrangiert. In der Flüchtigkeit ihrer Existenz wie ihrer Zusammenstellung stehen sie zugleich für die Brüchigkeit der herrschenden Ordnung und die Unausweichlichkeit von Veränderung. Mitunter tritt in diesen Landart-Interventionen der Künstler auch selbst auf, beinahe in der Tradition der volkskulturellen Grassteufel, als ein sich subversiv-performativ in die Umgebung hinein assimilierendes Element…

Christian Eisenberger, geboren 1978 in Semriach (AT), lebt und arbeitet in Wien. Er besuchte die Ortweinschule in Graz und studierte ab 2000 Transmediale Kunst an der Universität für angewandte Kunst Wien in der Klasse von Brigitte Kowanz.
Einzelausstellungen u.a. in: Kunsthalle Gießen, Künstlerhaus Graz, Künstlerhaus Wien, Kunsthalle Krems. Darüber hinaus wurden seine Werke in Gruppenausstellungen u.a. bei Ostlicht / Wien, Kunsthaus Graz, Staatliche Kunsthalle Baden-Baden, MUSA / Wien, Kunsthalle Wien, Museum Tinguely / Basel, Mumok / Wien, Leopold Museum / Wien, Lentos Linz gezeigt.
Preise und Residencies: 2003 Teilnahme an Workshop „Stone age” von Jimmie Durham, Norwegen, 2006 Auszeichnung des Landes Steiermark für bildende Kunst, 2013 Artist-in-residence-program der One World Foundation in Ahungalla, Sri Lanka, 2016 Hilde-Goldschmidt-Preis
www.christianeisenberger.com

06.03.2026, 19.00 Uhr

Akademie Graz

16. April 2026, 19.00 Uhr

Akademie Graz

1. bis 6. Mai 2026

Akademie Graz

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